21.09.2009


Adobe Acrobat 3D


Obwohl das Produkt schon seit 2007 auf dem Markt ist, stelle ich immer wieder fest, dass es vielen noch nicht so bekannt ist.

Ich rede von Adobe Acrobat 3D.

Ein Programm mit dessen Hilfe man im Handumdrehen aus 3D-CAD Daten sehr kompakte pdf-Dateien erstellen kann.

Solid Works war wohl Vorreiter und brachte vor einigen Jahren mit eDrawing ein ähnliches Produkt auf den Markt. Acrobat 3D finde ich in sofern vorteilhaft, als das es „anbieterunabhängig” funktioniert.

Besonders bestechend finde ich das geringe Datenvolumen. In einer 2 MB großen Datei lässt sich eine durchaus komplexe Baugruppe als 3D-pdf abspeichern und versenden. Der Empfänger braucht die Datei nur zu öffnen und kann sich mit wenigen Tastenkombinationen das Teil oder die Baugruppe räumlich ansehen und bewegen.

Es gibt Möglichkeiten zum messen, man kann Schnitte festlegen und natürlich Farben und Beleuchtung bestimmen. Es lassen sich ebenso Einzelteile ausblenden. Da die Baugruppenstruktur bei der Erstellung übernommen wird, ist das individuell zu steuern.

Mit ProE Wildfire4 beispielsweise gibt es jedoch (noch) Probleme. Es existiert zwar eine Schnittstelle, allerdings wandert der Mittelpunkt ins „Nirwana” und beim drehen in der 3D pdf-Datei verschwindet das Teil aus dem Sichtfeld.

Ich gehe daher einen Umweg und speichere Teil/Baugruppe als iges-Dateien ab, und erstelle dann mit Hilfe von Acrobat 3D die gewünschte 3D-pdf Datei.

Beispieldateien wird es vielleicht im Internet zu finden geben, oder auf Anfrage bei mir.

Auf der Seite www.cad.de gibt es ein Forum wo zum Thema Acrobat 3D viele weitere Hinweise und Details nachzulesen sind.